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Risiken der Darmspiegelung

Risiken der Darmspiegelung
Wie jede ärztliche Maßnahme ist auch die Darmspiegelung nicht ganz frei von Risiken. In seltenen Fällen kann es bei der Darmspiegelung zu einem Durchstoßen der Darmwand mit dem Endoskop kommen. Das Risiko von Darmverletzungen während der Untersuchung ist bei der Entfernung von Polypen erhöht. Eine Darmverletzung führt zu einer lebensbedrohlichen Bauchfellentzündung und macht eine sofortige Operation erforderlich.
Auch stärkere Blutungen können bei der Abtragung sehr großer Polypen auftreten. In einem solchen Fall wird ein blutstillendes Medikament in die Darmwand gespritzt oder das blutende Gefäß durch elektrischen Strom verschweißt oder mit einem Clip verschlossen. In seltenen Fällen kann es auch zu Blutergüssen in der Darmwand kommen. Selten treten die vorgenannten Komplikationen mit einer zeitlichen Verzögerung von Stunden bis Tagen ein.
Das Risiko für die Ansteckung mit Infektionskrankheiten während einer Endoskopie ist sehr gering. Nach amerikanischen Untersuchungen liegt dieses Risiko nur bei einer ernsthaften Infektion pro 2 Millionen Darmspiegelungen.
In Deutschland werden Darmspiegelungen i.d.R. nur von entsprechend spezialisierten Ärzten, welche regelmäßigen Kontrollen unterliegen durchgeführt.



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